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Videobeitrag: Dr. Nicolas Nowack über das
Zentrum für Soziale Psychiatrie Salzwedel

Zentrum für Soziale Psychiatrie

Jeder Dritte hat Angst vor einer psychischen Erkrankung

Hamburg/Salzwedel 04.06.2008.

Eine von der Dr. Nowack Gruppe veranlasste repräsentative Umfrage in Deutschland ergab, dass jeder Dritte Angst vor einer psychischen Erkrankung wie Alkoholismus, Demenz, Panikanfällen, Schizophrenie und Depression hat. Die Besorgnis der Erkrankung von Angehörigen fiel mit 35,3% sogar noch etwas höher aus.
Auffallend ist hierbei, dass 35,3% der befragten Frauen Angst vor einer eigenen psychischen Erkrankung angaben, jedoch nur 23,8% der befragten Männer. Auch im Bereich der Schulbildung zeichneten sich Unterschiede bei den befragten Gruppen ab. So gaben 36,8% der Befragten mit Hauptschulabschluss ihre Sorge um eine eigene Erkrankung an. Die Besorgnis bei der befragten Gruppe mit einer Hochschulzugangberechtigung hielt sich mit 25,3% jedoch deutlich niedriger.

 

„Psychische Krankheiten sind kein gesellschaftliches Randphänomen“, sagte Dr. Nicolas Nowack anlässlich der Umfragezahlen. „In Europa leiden jährlich über 5% der Allgemeinbevölkerung an schweren Depressionen. Das wichtigste Ziel, das zugleich eine Form der Therapie ist, ist die Integration von seelisch behinderten Menschen in unsere Gesellschaft. Dies muss sowohl auf regionaler wie auch auf übergeordneter internationaler Ebene geschehen“, so Nowack weiter. Während der Internationalen Hansetage vom 5. bis zum 8. Juni in Salzwedel können sich interessierte Besucherinnen und Besucher vor Ort über dortige Einrichtungen der Dr. Nowack Gruppe informieren.
Die Dr. Nowack Gruppe bemüht sich um eine stärkere gesellschaftliche Akzeptanz von psychisch erkrankten Menschen.

 

Am Freitag, 13. Juni, veranstaltet die Europäische Kommission in Brüssel eine Konferenz über die psychischen Krankheitsbilder innerhalb der Europäischen Union. Themen sind hierbei unter anderem die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und in den Bereichen Jugend und Bildung sowie die Prävention von Depressionen und Selbstmord. Laut einer Statistik der Europäischen Kommission sind die häufigsten psychischen Beschwerden in der EU Angst und Depressionen. Bis zum Jahr 2020 wird erwartet, dass Depressionen weltweit die zweithäufigste Behinderungsursache bilden. Aber auch die soziale Ausgrenzung und die Stigmatisierung von Menschen mit einer seelischen Behinderung stehen auf dem Programm der Konferenz.