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Videobeitrag: Dr. Nicolas Nowack über das
Zentrum für Soziale Psychiatrie Salzwedel

Zentrum für Soziale Psychiatrie

„Psychische Erkrankungen sind kein Randphänomen“ - Mehr als jeder Zweite kennt eine erkrankte Person

Hamburg/Salzwedel 11.07.2008.

Mehr als 60% gaben bei einer bundesweiten repräsentativen Umfrage der Dr. Nowack Gruppe an, mindestens eine Person zu kennen, die unter einer psychischen Krankheit leidet. 

Während 69,2% der befragten Frauen angaben, Personen mit einer psychischen Erkrankung zu kennen, stimmten 57,3% der Männer der Aussage „Ich kenne Personen, die psychisch krank sind“ zu. Auch bei der Sorge, man könne selbst an einer psychischen Behinderung erkranken, zeigte sich diese Diskrepanz zwischen den befragten Frauen und Männern. Während 35,3% diese Sorge teilen, gaben dies nur 23,8% der Männer an.„Frauen gehen mit dem Thema ‚Psychische Erkrankung’ auch nach unserer Erfahrung offensiver um. Bei Männern herrscht noch immer eine Tendenz zur Tabuisierung, da sie die Krankheit als Schwäche betrachten“, sagte Dr. Nicolas Nowack anlässlich der Umfragezahlen. „Dennoch bestätigt die Umfrage, dass psychische Krankheiten kein gesellschaftliches Randphänomen sind – ganz im Gegenteil verzeichnen wir seit Jahren ein konstantes Wachstum der statistisch erfassten Erkrankungen.“ 

 

Die Dr. Nowack Gruppe bemüht sich um Gleichberechtigung und stärkere gesellschaftliche Akzeptanz von psychisch erkrankten Menschen. Mit verschiedenen Therapieformen zielt sie auf eine Wiedereingliederung ihrer Patienten.Die Gruppe berät, betreut und beteiligt sich an Institutionen im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens.